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Empfehlungen zur gleichberechtigten Bildungsteilhabe von Sinti und Roma in Deutschland „Gemeinsam für eine bessere Bildung“ in Berlin öffentlich vorgestellt

14.09.2015 - Am Freitag, dem 11. September 2015 präsentierte der „Bundesweite Arbeitskreis zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung und des Bildungserfolgs von Sinti und Roma in Deutschland“ unter Leitung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) die gemeinsam formulierten Empfehlungen im Theater Aufbau Kreuzberg in Berlin.

Wie kann der Bildungszugang für Sinti und Roma verbessert und damit ihre gleichberechtigte Teilhabe erreicht werden? Welche Grundsätze sind zu beachten, damit Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg zunehmen? Und wie können dafür notwendige Daten erhoben und wissenschaftliche Studien durchgeführt werden?

Zur Beratung dieser und weiterer Fragen gründete die Stiftung EVZ einen bundesweiten Arbeitskreis, an dem Fachleute aus Sinti- und aus Roma-Organisationen maßgeblich beteiligt waren. Gleichberechtigt wirkten auch Sachverständige aus Ländern, Kommunen, Stiftungen und der Wissenschaft mit. Vertreterinnen und Vertreter des Bundes nahmen an den Sitzungen des Arbeitskreises beratend und begleitend teil. Nach zweijähriger Arbeit liegen die gemeinsam formulierten Empfehlungen nun in einer Handreichung vor.

Themen aus dem Bildungsbereich berühren eine Vielzahl von Zuständigkeiten. Die entsprechenden Akteure des Bundes, der Länder, der Kommunen, der Verbände, der Wissenschaft und der NGOs einschließlich der Roma und Sinti selbst und ihrer Organisationen werden mit den vorgelegten Empfehlungen angeregt, in ihren Bereichen und nach ihren Möglichkeiten diese Empfehlungen aufzugreifen, gegebenenfalls anzupassen, weiterzuentwickeln und umzusetzen.

Judith Walde, die im Namen des Minderheitenrates der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands am Arbeitskreis teilnahm, freut sich über die vorliegenden Empfehlungen: „Nach zwei Jahren zum Teil langen und schwerwiegenden Diskussionen sind wir sehr zufrieden mit dem Papier. Ich denke und hoffe, dass die Empfehlungen angenommen, wo notwendig gemeinsam erörtert und offen diskutiert und schließlich umgesetzt werden. Wir werden als Minderheitensekretariat und Minderheitenrat dazu gerne beitragen!“

Die gedruckte Ausgabe kann ab dem 14.9. per E-Mail bestellt werden unter hargens@stiftung-evz.de.

Weitere Informationen:

Zur Webseite der Stiftung EVZ und zu Informationen zum Bundesweiten Arbeitskreis

Zur Online-Handreichung der Empfehlungen


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