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Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas im offiziellen Besucherpogramms des Bundespresseamtes aufgenommen

07.03.2019 - Ab dem 1. Mai 2019 wird das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas seitens des Bundespresseamtes in das offizielle Besuchsprogramm aufgenommen. Zukünftig werden somit BesucherInnengruppen die Möglichkeit haben, dieses als offiziellen Programmpunkt zu besuchen.

Auf Initiatve der Abgeordneten Filiz Polat vom Bündnis 90/ Die Grünen, die diesen Wunsch zur letzten Sitzung des Beratenden Ausschusses für Fragen der deutschen Sinti und Roma Ende letzten Jahres gegenüber dem Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Bernd Fabritius äußerte, wurde dies nun umgesetzt.

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas ist eine Gedenkstätte am Simsonweg im Großen Tiergarten in Berlin südlich des Reichstags. Sie soll an denPorajmos erinnern, den nationalsozialistischen Völkermord an den als „Zigeuner“ verfolgten Sinti und Roma mit bis zu 500.000 Opfern an Männern, Frauen und Kindern.

Das Denkmal des Künstlers Dani Karavan besteht aus einem Brunnen mit einem versenkbaren Stein, auf dem täglich eine frische Blume liegt. Darüber hinaus informieren Tafeln über Ausgrenzung und Massenmord an dieser Minderheit während der nationalsozialistischen Terrorherrschaft.

Chronologie des Völkermords an den Sinti und Roma

Titelbild: Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma in Berlin; Foto: Marko Priske / Stiftung Denkmal

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