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Die Friesen, Sorben, deutschen Sinti und Roma sowie Dänen informierten beim Bürgerfest des Bundespräsidenten BesucherInnen über die nationalen Minderheiten

10.09.2018 - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 7. und 8. September zum Bürgerfest in das Schloss Bellevue und den Schlosspark eingeladen. Mit dabei waren die Friesen, die deutschen Sinti und Roma, die Dänen sowie die Lausitzer Sorben.

Am Freitag rückte der Bundespräsident bürgerschaftliches Engagement in Deutschland in den Fokus und würdigte gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender die Menschen, die mit ihrem Einsatz unsere starke Gesellschaft erst möglich machen. “Unsere Demokratie lebt von Menschen, die nicht nur danach fragen, was das Land für sie tut, sondern auch fragen, was sie für das Land tun können.“, sagte der Bundespräsident zu seiner Ansprache und bedankte sich bei den über 4.000 angereisten Ehrenamtlern aus ganz Deutschland für ihre Arbeit.

Am 8. September fand das Bürgerfest unter dem Motto "Tag des offenen Schlosses", zu dem alle Bürger und Bürgerinnen eingeladen waren, statt. An beiden Tagen folgten rund 19.000 Personen der Einladung.

Der Vorsitzende des Minderheitenrates Karl-Peter Schramm zeigte sich sehr zufrieden: “Zum ersten Mal waren wir beim Bürgerfest mit einem Stand vertreten und die Gäste waren überaus interessiert. Viele blieben am Stand stehen, um zu erfahren, wer die vier nationalen Minderheiten in Deutschland sind und wo ihre Schwerpunkte liegen! Aus ganz Deutschland kamen Besucher zum Fest. Wissen zu vermitteln ist an solchen Tagen die wichtigste Priorität für uns.”

Nicht nur der Bundespräsident nahm sich Zeit für ein kurzes Gespräch mit den Vertretern des Minderheitenrates am Stand – auch Michael Kretschmer, der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, welches dieses Jahr Partnerland des Bürgerfestes gewesen ist, besuchte das Zelt des Minderheitensekretariats.

“Im Vorfeld der Veranstaltung standen wir vor einer Herausforderung. Denn es hieß: ,Bitte keine Informationsmaterialien auslegen, sondern interaktiv mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.’ Dies haben wir geschafft. Mit einer neuen Messewand, interaktiven Wissensspielen und regionalen Spezialitäten konnten wir die Besucher für uns gewinnen”, sagt Judith Šołćina/Scholze, Leiterin des Minderheitensekretariats. Viele Besucher begrüßten die Teilnahme der vier autochthonen, nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland mit dem Fazit: “Es ist gut, dass Sie dabei sind und eingeladen worden sind!”.

Zur Idee des Bürgerfestes gehört es, dass zahlreiche Initiativen, Organisationen und Unternehmen Einblicke in ihre ehrenamtliche und gemeinwohlorientierte Arbeit geben. Am Stand der vier autochthonen nationalen Minderheiten konnten die Besucherinnen und Besucher wortwörtlich zu Minderheiten-Experten werden und entdeckten, was sich hinter “Witaj”, Antiziganismus”, “Rüm hart, klaar kiming” oder “BKE” verbirgt.

Das Minderheitensekretariat bedankt sich herzlich bei allen Minderheitenvertretern für den Einsatz. Wir hoffen, dass wir dies in den nächsten Jahren wiederholen können.

Im Vorfeld des Bürgerfestes des Bundespräsidenten tagte der Minderheitenrat in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund. Der Bevollmächtigte des Landes, Staatssekretär Ingbert Liebing, begrüßte den Minderheitenrat in seinem Haus und betonte, dass er für bundespolitische Anliegen der vier Minderheiten stets ein offenes Ohr hat.

Pressemitteilung des Bundespräsidenten

Fotos: Minderheitensekretariat; Birgit Mikoleit (Landesvertretung Schleswig-Holstein)

Der Bevollmächtigte Ingbert Liebing begrüßt den Minderheitenrat in der Landesvertretung Schleswig-Holstein, Foto: Birgit Mikoleit
Der Bundespräsident im Gespräch mit dem Minderheitenrat, Foto: Minderheitensekretariat
Michael Kretschmer, sächsischer Ministerpräsident, am Stand der vier nationalen Minderheiten, Foto: Minderheitensekretariat

                                    Die Friesen, Sorben, deutschen Sinti und Roma sowie Dänen informierten beim Bürgerfest des Bundespräsidenten BesucherInnen über die nationalen Minderheiten

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Die Vertreter der Saterfriesen/Seelter Buund, Karl-Peter Schramm und Stephanus Antonius Dannebaum (v.r.); Foto: Minderheitensekretariat

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Der Bundespräsident mit Vertretern der Friesen, Sorben und deutschen Sinti, Foto: Minderheitensekretariat
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