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Tagung "GRENZ\RAUM – GRÆNSE\REGION" zu 100 Jahren deutsch-dänischer Grenze

29.01.2020

BERLIN. Zur 100-jährigen Grenzziehung zwischen Deutschland und Dänemark im Jahre 1920, lud das Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität Berlin zu einer dreitägigen Tagung "GRENZ\RAUM – GRÆNSE\REGION" vom 29.01.2020-31.01.2020 ein. Eingeladen waren Historiker, Skandinavisten, Politiker und Interessierte aus Deutschland und Dänemark, die sich über ein breites Feld von Themen austauschen konnten.

Eröffnet wurde die Veranstaltungsreihe am Mittwoch im Fellehus der Nordischen Botschaften, wo zur Begrüßung Friis Arne Petersen, Botschafter Dänemarks in Deutschland, sprach. An den folgenden zwei Tagen konnten sich die Teilnehmenden bei Vorträgen und Diskussionen rund um Themen der Grenzregion Schleswig und 100 Jahre Volksabstimmung austauschen. Dabei wurden verschiedenste Themenbereiche wie Geschichte, Politik und persönliche Erfahrungen behandelt und die Breite an Experten ermöglichte spannende Debatten und neue Perspektiven.
Auch die nationalen Minderheiten an der deutsch-dänischen Grenze kamen ins Gespräch. Die Leiterin des Minderheitensekretariats Judit Šołćina/Judith Scholze ermöglichte mit einem eigenen Beitrag einen Einblick in die Minderheitenpolitik Deutschlands.

Hintergrund
Im Jahr 1920 wurde, wie im Versailler Vertrag verfügt, nach einer Volksabstimmung der Grenzverlauf zwischen Deutschland und Dänemark neu gezogen. Vorangegangen war dieser Grenzrevision eine lange und heftige Auseinandersetzung, in deren Zentrum die historische Begründung von Gebietsansprüchen sowie Fragen von nationaler und kultureller Zugehörigkeit standen. Das 100jährige Jubiläum bietet im Jahr 2020 einen willkommenen Anlass, die politischen und gesellschaftlichen Prozesse rund um die Volksabstimmung genauer in den Blick zu nehmen sowie die Folgen und den Umgang mit den getroffenen Entscheidungen näher zu beleuchten.

Die international und interdisziplinär ausgerichtete Tagung näherte sich der Thematik mit drei Schwerpunkten. Zum einen wurden die historischen Hintergründe beleuchtet, die zur Volksabstimmung von 1920 und der damit verbundenen Grenzziehung führten. Zweitens sollten die Geschehnisse und Akteure rund um die Volksabstimmung eingehender untersucht werden. Schließlich wurden die Folgen der Grenzrevision bis heute beleuchtet, hierbei lag der Schwerpunkt auf der sogenannten Minderheitenpolitik beidseits der Grenze.

Programm der Tagung
weitere Informationen zur Tagung

Grußwort von Friis Arne Petersen, Botschafter Dänemarks in Deutschland; Quelle: Minderheitensekretariat
(v.l.) Wilfried Hauke, Anna Sandberg, Clemens Räthel, Claudia Knauer, Bernd Henningsen bei der Eröffnungsdiskussion; Quelle: Minderheitensekretariat
Vortrag von Judit Šołćina/Judith Scholze zur Minderheitenpolitik in Deutschland; Quelle: Minderheitensekretariat
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