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Unterricht und Förderung von Regional- und Minderheitensprachen muss laut Sachverständigenausschuss verbessert werden

01.02.2019 - Aus dem sechsten Bericht des Sachverständigenausschusses der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen des Europarates

Der Sachverständigenausschuss der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen begrüßt in seinem sechsten Bericht über Deutschland die zum Schutz und zur Förderung von Regional- oder Minderheitensprachen (Dänisch, Niedersorbisch, Obersorbisch, Nordfriesisch, Saterfriesisch, Niederdeutsch und Romanes) getroffenen Maßnahmen. Dazu zählen Gesetze und Strategien zur Stärkung der Position dieser Sprachen im Bildungswesen, der Verwaltung und den Medien.

Den Bundesbehörden obliegen zwar bestimmte Befugnisse und koordinierende Aufgaben, die Umsetzung der Charta in Deutschland fällt jedoch hauptsächlich in den Kompetenzbereich der Länder.

Der Sachverständigenausschuss besuchte das Land im Mai 2018 und führte Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Regierung und der Zivilgesellschaft über die seit seinem letzten Bericht erzielten Fortschritte. Demzufolge sind der Schutz und die Förderung von Regional- oder Minderheitensprachen ein Thema, dem die deutschen Behörden „regelmäßig“ ihre Aufmerksamkeit widmen, so der Ausschuss.

Vollständiger Artikel – Deutschland: Unterricht von Regional- und Minderheitensprachen sollte Sachverständigenausschuss zufolge verbessert und ihr Gebrauch in einigen Bereichen gestärkt werden [EN]

Quelle: Pressemitteilung des Europarates vom 31.1.2019
Zum Sechsten Bericht des Sachverständigenausschuss der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen

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