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Beauftragter Fabritius bei digitalem Biikebrennen

22.02.2021

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Prof. Dr. Bernd Fabritius, hat an der digitalen Veranstaltung „Lätj üs da troole ferdriwe / lass uns die bösen Geister vertreiben: Biikebrennen und die Nordfriesen“ teilgenommen. Veranstalter war das neu gegründete Minderheiten-Kompetenz-Netzwerk Schleswig-Holstein/Süddänemark.

In freundschaftlicher Atmosphäre berichtete der Beauftragte von seinen Eindrücken bei der letztjährigen Teilnahme am Biikebrennen in Risum-Lindholm. Fabritius: "Das Biikebrennen schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl, zum einen unter den Menschen, die vor Ort als Dorfgemeinschaft am Biikefeuer zusammenkommen, aber auch innerhalb der Gemeinschaft der Nordfriesen, die sich zur gleichen Zeit an vielen Orten Nordfrieslands zum Biikebrennen versammeln. Da ich selbst als Siebenbürger Sachse ein Angehöriger einer Minderheit bin, weiß ich, wie wichtig es ist, etwas zu haben, das alle Angehörigen einer Minderheit verbindet, mit dem sich alle identifizieren können und das alle pflegen und bewahren möchten."

Weitere Redner waren u.a. die Vorsitzende des Frasche Rädj - Friesenrat Sektion Nord, Ilse Johanna Christiansen, und die Vorsitzende der Söl’ring Foriining, Maren Jessen.

Das Biikebrennen ist jahrhundertealtes nordfriesisches Brauchtum, das für die Nordfriesen identitätsstiftend ist, aber auch Ausstrahlungskraft auf die nichtfriesische Bevölkerung hat. Der Feuerbrauch dient u.a. dazu, die bösen Geister des Winters zu vertreiben und wird jährlich am 21. Februar durchgeführt. Im Jahr 2014 wurde es in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

(Quelle: Pressemitteilung des Minderheitenbeauftragten Prof. Dr. Bernd Fabritius, 22.02.2021)

Foto: Minderheiten-Kompetenz-Netzwerk Schleswig-Holstein/Süddänemark
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