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Jazzmusikerin Lena Hauptmann gewinnt Deutschen Rock & Pop-Preis mit sorbischem Song

11.05.2021

Die Lausitzer Sängerin Lena Hauptmann hat den Deutschen Rock & Pop-Preis der Deutschen Popstiftung in der Kategorie Singer-Songwriter gewonnen. Den Titel-Song "Tysac Cowanjow" (Millionen Träume) sang sie auf Niedersorbisch im Bossa-Nova-Stil. 

Unter 1300 eingesendeten CDs überzeugte sie mit ihrer Stimme und Eigenkomposition die Jury (u.a. mit Jule Neigel als Jurorin) und erzielte die Bestbewertung in der Hauptkategorie Singer-Songwriter des Wettbewerbes. Bereits Künstler wie Pur, Juli, Yvonne Catterfeld, Luxuslärm, Pasquale Aleardi und Peter Autschbach hatten in der Vergangenheit erfolgreich an diesem Wettbewerb teilgenommen. 

Eigentlich sollte die Preisverleihung im Rahmen eines Auftritts in der Siegerlandhalle in der nordrhein-westfälischen Stadt Siegen stattfinden, musste jedoch aufgrund der Corona Situation abgesagt werden, sodass die Siegerehrung nur virtuell stattfand.

Aktuell studiert die Sängerin aus Cottbus an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig Jazz-Popgesang. Lena Hautpmann ist derzeit mit verschiedensten Bands und Projekten unterwegs, sie schreibt Songs in sorbischer und englischer Sprache. Unter anderem schreibt sie auch für den Sorbischen Rundfunk des RBB.

Mit "Tysac Cowanjow" hatte Lena Hauptmann bereits beim 27. Internationalen Chansonwettbewerb "Köln-Breslau-Paris" den 2. Platz und den Publikumspreis gewonnen.

Seit 2017 ist sie mit dem Leipziger Gesangs-Trio „Die Lenas“ mit Jazz-Klassikern und eigenen Latin-/Soul- und Pop-Kompositionen in den Jazzclubs von Leipzig unterwegs. 2020 gründete sie auch das Projekt „Brazilian Lovers“ auf Initiative der brasilianischen Violinistin Priscila Baggio Simeoni mit vier weiteren Musikern vom Staatstheater Cottbus.

Titelbild: Foto: Artur Aleksander

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