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Moin Berlin: Der SSW zieht in den Bundestag ein!

28.09.2021

Mit dem SSW wird künftig auch eine Minderheitenpartei in den Deutschen Bundestag einziehen. Nach dem vorläufigen Endergebnis erhielt der SSW in Schleswig-Holstein 55.330 Stimmen, 40.000 hätten für ein Mandat gereicht. Somit ist Spitzenkandidat Stefan Seidler ein Sitz im Parlament sicher.

Seit erstmals rund 70 Jahren zieht der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) wieder mit einem Abgeordneten in den Deutschen Bundestag ein. Die Partei der dänischen Minderheit und der Friesen nahm zum ersten Mal seit 60 Jahren an einer Bundestagswahl teil. Als Partei einer nationalen Minderheit ist sie von der Fünf-Prozent-Hürde ausgenommen und muss nur so viele Stimmen erzielen, dass ihr mindestens ein Sitz im Bundestag zusteht. Gewählt werden konnte der SSW allerdings nur in Schleswig-Holstein.

Für den SSW wird künftig Spitzenkandidat Stefan Seidler als fraktionsloser Abgeordneter in den Bundestag einziehen. Er kündigte an, der SSW könne eine unabhängige Stimme für die nationalen Minderheiten sein.

"Es ist ein historischer Abend, dass wir nach Jahrzehnten wieder in den Bundestag kommen", sagte auch der SSW-Fraktionschef im schleswig-holsteinischen Landtag, Lars Harms am Wahlabend des 26.09.2021. Auch Parteichef Flemming Meyer freute sich darüber, dass der SSW wieder in den Bundestag einziehen wird.

(Quelle: NDR, dpa)

Stefan Seidler: "Ich bin überwältigt und unglaublich dankbar für das große Vertrauen, dass die Wählerinnen und Wähler dem SSW und mir entgegen gebracht haben. Vielen, vielen Dank dafür!" (Quelle/Foto: SSW)
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