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Minderheitensekretariat besucht die Sorben in Bautzen

07.10.2020

Der neue Leiter des Minderheitensekretariats in Berlin, Gösta Nissen, hat heute (Dienstag) das Haus der Sorben in Bautzen besucht. Er vertritt Judith Scholze, die sich derzeit in Elternzeit befindet. Ihn haben die Mitarbeiterinnen des Sekretariats, Nele Feuring und Wienke Reimer, und Johanna Panse, Projektmitarbeiterin für die interaktive Wanderausstellung über die autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland, begleitet. Sie nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen der Geschäftsstelle der Domowina, der sorbische Dachverband übt im Auftrag aller autochthonen Minderheiten die Trägerschaft des Minderheitensekretariats aus. Dem Termin schloss sich nach dem Mittagessen im sorbischen Restaurant „Wjelbik“ eine Führung durchs Sorbische Museum an, zusammen mit dem Domowina-Vorsitzenden Dawid Statnik, der zurzeit auch Vorsitzender des Minderheitenrates ist, und mit dem Geschäftsführer der Domowina, Marko Kowar. Dawid Statnik: „Lebendiges Miteinander und ständiger Austausch sind das wichtigste Kapital des Minderheitensekretariats, und deshalb freuen wir uns sehr, wie intensiv die Kolleginnen und Kollegen am sorbischen Leben Anteil nehmen.

Gösta Nissen (55) ist gebürtiger Hamburger mit familiären friesischen Wurzeln. Er ist langjähriges Mitglied des Vereins Nordfriesisches Institut, arbeitete fast zwei Jahrzehnte verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes deutscher Lokalzeitungen und ist durch seinen Wohnsitz im Landkreis Dahme-Spreewald mit dem sorbisch/wendisch geprägten Territorium verbunden.

(Quelle: Pressemitteilung der Domowina vom 6. Oktober 2020)

Titelbild: Foto (v.l.): Dawid Statnik, Marko Kowar (Domowina), Johanna Panse, Wienke Reimer, Gösta Nissen, Nele Feuring (Minderheitensekretariat). Foto: Domowina.

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