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Stiftung für das sorbische Volk wählt Vorsitzende

23.05.2019 - Susann Schenk ist erneut zur Vorsitzenden der Stiftung für das sorbische Volk gewählt worden. Einstimmig bestätigte der 15-köpfige Stiftungsrat auf seiner konstituierenden Sitzung am 7. Mai 2019 im Haus der Sorben in Budyšin/Bautzen, die Lausitzer Sorbin.

Als stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender wirkt ab sofort Holger Kelch, der Oberbürgermeister der Stadt Chóśebuz/Cottbus.

Schenk, die dem Gremium bereits seit November 2016 vorsteht, nannte am Übergang zur neuen 8. Legislaturperiode (2019-2023) die bevorstehenden Herausforderungen: Neues Finanzierungsabkommen ab 2021, Umsetzung der Prioritäten für die Schaffung neuer Sprachräume, Digitalisierung der sorbischen Sprache und Strukturwandel.

An der Sitzung des Stiftungsrates nahm erstmalig auch der neue Referatsleiter im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Hans-Leo Dirks teil.

Hintergrund

Die detaillierte Pressemitteilung über die Sitzung des Stiftungsrates finden Sie hier.

Der Stiftungsrat aus 15 Mitgliedern setzt sich wie folgt zusammen: sechs Vertreter des sorbischen Volkes, je zwei Vertreter der Zuwendungsgeber (Bund, Sachsen, Brandenburg), zwei Vertreter vom Sächsischen Landkreistag und Sächsischen Städte- und Gemeindetag und ein Vertreter vom Landkreistag und Städte- und Gemeindebund des Landes Brandenburg.

Link zu den Mitgliedern des Stiftungsrates

Die Stiftung für das sorbische Volk, gegründet 1991, wird gefördert vom Bund, dem Freistaat Sachsen und dem Land Brandenburg. Der Jahresetat beträgt aktuell 20.060.000 Euro. Die Förderung durch die Stiftung erhalten neun unikate sorbische Institutionen sowie zahlreiche Projekte.

Link Zusammenfassung Haushaltsplan 2019

(Quelle: Załožba za serbski lud / Stiftung für das sorbische Volk)

Coverbillede: Foto: Załožba za serbski lud/Jurij Helgest

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