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Niedersorbische Motive im Stil japanischer Mangas

20.01.2022

Die US-amerikanische Künstlerin bekannt unter dem Pseudonym Siggiko begeistert sich sehr für die Geschichte des 17.-19. Jahrhunderts und verbindet ihre Kenntnisse sehr gern mit Zeichnungen im Comicstil. Emily Bartholdowa wuchs in den Staaten auf, siedelte jedoch mit ihrem Mann vor der Corona-Pandemie nach Cottbus über und blieb bis dato in der niederlausitzer Hauptstadt. Bekannt ist die US-Amerikanerin mit deutschen Wurzeln für ihre detailgetreuen Zeichnungen von damaligen Uniformierten, vor allem jedoch auch für ihre ungewöhnliche Kombination niedersorbischer Motive mit dem Stil japanischer Mangas. So finden sich in ihrem Repertoire nicht nur Soldaten des 17. Jahrhunderts oder ein Comic über den 30-jährigen Krieg und die Pest in Deutschland wieder. Siggiko stellt Märchen- und Sagenmotive Norddeutschlands und der Niederlausitz auf ihre persönliche Weise dar und verbindet so auf eine einzigartige Weise niedersorbische Trachten und Sagenfiguren mit dem Stil moderner und zeitgenössischer Mangakunst.

Dank der Sprachkurse, die sie an der Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur in Cottbus abgelegt hat, hat sie sich nicht nur kulturell dem Sorbischen/Wendischen gewidmet, sondern auch sprachlich einen unmittelbaren Zugang zur Kultur und Sprache ihres Ehemannes gefunden, dessen Urgroßeltern selbst noch niedersorbisch sprachen.

(Quelle: Nowy Casnik 13.01.2022, https://www.siggiko.online/)

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