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Sorbische/wendische Bräuche und Biikebrennen – das Nationalfest der Friesen sollen als immaterielles Kulturerbe geschützt werden

16.12.2013 Als immaterielles kulturelles Erbe werden gemäß UNESCO Definition kulturelle Ausdrucksformen bezeichnet, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden.

Der Bundesvorstand der Domowina hat sich bei der Deutschen UNESCO-Kommission um Aufnahme der sorbischen/wendischen Bräuche und Feste in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes beworben. In der Anlage zur Bewerbung wurden mehr als 30 Bräuche und Feste der Lausitzer Sorben aufgeführt, die im Jahreslauf in der Ober-, der mittleren und der Niederlausitz gepflegt werden. Die länderübergreifende Bewerbung wurde bis Ende November 2013 den zuständigen Ministerien von Sachsen und Brandenburg übermittelt. „Wir hoffen, dass unsere Bräuche und Traditionen damit einen höheren Status erreichen und besser geschützt sind”, so David Statnik, Vorsitzender der Domowina. Auch der Frasche Rädj / Friesenrat Sektion Nord ist dem Aufruf des schleswig-holsteinischen Kulturministeriums gefolgt und hat einen entsprechenden Antrag eingereicht. Danach soll das Biikebrennen – das Nationalfest der Friesen – als immaterielles Kulturerbe geschützt werden. „Mit dem Biikebrennen haben wir in Nordfriesland ein einzigartiges Kulturgut, das weit über die Landesgrenzen Deutschlands bekannt ist und nur hier bei uns in Nordfriesland anzutreffen ist“, so die Vorsitzende des Frasche Rädj / Friesenrat Sektion Nord, Frau Ilse Johanna Christiansen. Bis Mitte April 2014 wird eine Expertenjury eine Vorauswahl treffen. Dabei werden maximal zwei Vorschläge pro Bundesland über die jeweilige Kultusministerkonferenz an das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission weitergeleitet. Dieses Gremium wiederum trifft sich zur Evaluierung der Vorschläge aus den 16 Ländern sowie länderübergreifender Bewerbungen im September 2014. Voraussichtlich im Dezember 2014 werden dann die ersten Einträge in das bundesweite Verzeichnis präsentiert. (Pressemitteilungen der Domowina und des Frasche Rädj / Friesenrat Sektion Nord) Weitere Informationen:
Immaterielles Kulturerbe
Deutsche UNESCO-Kommission e.V.
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