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Es bleibt spannend! - Zweites Workshoptreffen 2019 von Fachleuten aus den Bereichen Ausstellungen, Museum und Öffentlichkeitsarbeit zur gemeinsamen Erarbeitung einer interaktiven Wanderausstellung in Berlin stattgefunden

27.06.2019 - Diese Woche fand in Berlin das zweite Workshoptreffen von Fachleuten aus den Bereichen Ausstellung, Museum und Öffentlichkeitsarbeit der vier nationalen Minderheiten sowie der Sprechergruppe Niederdeutsch in diesem Jahr statt. Gemeinsam wird an einer interaktiven Wanderausstellung gearbeitet, die mehrere Komponenten miteinander verbinden soll.

Dazu zählt eine "Raum-in-Raum-Installation", in der die Beschäftigung mit dem Thema möglich ist. Sie muss leicht transportabel und in der Betreuung wenig aufwändig sein. Diese soll durch eine virtuelle Vertiefungsebene (virtuelle Ausstellung) ergänzt werden, die von der Installation aus, aber auch davon getrennt für sich stehend im Netz die angestoßenen Themenfelder weiter vertieft. Als Drittes wird an ein herkömmliches Info-Wand-System "zum schnellen Einsatz" gedacht.

In diesem Jahr steht die Erarbeitung eines Drehbuchs für die unterschiedlichen Ausstellungselemente mit einem korrespondierenden Gestaltungskonzept im Mittelpunkt.

Auf Einladung des Minderheitensekretariats nahmen Vertreter und Vertreterinnen der Dänen in Südschleswig, Sater-, Ost- und Nordfriesen, der Lausitzer Sorben, der deutschen Sinti und Roma sowie der Sprechergruppe Niederdeutsch teil. Unter Leitung des Kurators Robert Lorenz diskutierten die Anwesenden über die mögliche Botschaften der Ausstellung, gemeinsame Themenschwerpunkte, Zielgruppen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen Gruppen und wie diese im Rahmen einer Ausstellung dargestellt werden könnten.

Robert Lorenz berichtete über die bisher durchgeführten Vor-Ort-Recherchen in den Siedlungsgebieten der Dänen, Friesen, der niederdeutschen Sprechergruppe und den Obersorben. Besuche der deutschen Sinti und Roma und der Niedersorben folgen.
"Unsere Recherchereisen zeigen auf spannende Weise, wie unterschiedlich und dennoch mit vielen Gemeinsamkeiten wir in Deutschland leben. Ich bin dankbar für die vielen Eindrücke, die wir bei unserer Arbeit erfahren dürfen. Dies ist eine wichtige Basis für unser Drehbuch des Wanderausstellung: Wir erzählen nicht Geschichten über die jeweiligen Gruppen, sondern wollen sie selbst zu Wort kommen lassen”
, sagt Robert Lorenz. 

Zum ersten Mal nahm das vor kurzem ausgewählte Gestaltungsbüro buerojolas an dem Workshop teil. Unter Leitung von Tim Jolas stellte sich das junge, motivierte und vor allem kreative Gestaltungsteam aus Berlin vor. Es dauerte nicht lange und die ersten Ideen und Vorschläge wurden gemeinsam für die Ausstellung erörtert.

Es bleibt weiterhin spannend. Das Minderheitensekretariat freut sich über das große Engagement und Motivation aller Teilnehmenden und bedankt sich für deren Teilnahme. Das nächste Treffen findet Ende August wieder in Berlin statt. Dann soll schon ein erster Gestaltungs- und Konzeptentwurf vorliegen.

Die Erarbeitung einer gemeinsamen interaktiven Wanderausstellung wird aufgrund eines Bundestagsbeschlusses gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

titulny wobraz: 2. Workshoptreffen 2019 im Rahmen der Erstellung einer gemeinsamen Wanderausstellung der vier nationalen Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch; Foto: Minderheitensekretariat

Bei über 35 Grad diskutierten die TeilnehmerInnen mit großem Engagement über die gemeinsam entstehende Wanderausstellung (Foto: Minderheitensekretariat)
TeilnehmerInnen des 2. Workshops 2019 zur Erstellung einer gemeinsamen Wanderausstellung der nationalen Minderheiten und der Sprechergruppe Niederdeutsch (Foto: Minderheitensekretariat)
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