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Treffen von Fachleuten aus den Bereichen Ausstellungen, Museum und Öffentlichkeitsarbeit der vier autochthonen nationalen Minderheiten in Berlin

04.12.2018 - Diese Woche findet vom 6. bis 7. Dezember ein erstes Treffen von Fachleuten aus den Bereichen Ausstellung, Museum und Öffentlichkeitsarbeit der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Berlin im Aufbau Haus am Moritzplatz statt.

Das Treffen soll einerseits zum Kennenlernen sowie zum Erfahrungsaustausch untereinander dienen. Andererseits soll über die bisherige Darstellung der vier nationalen Minderheiten sowie der Regionalsprache Niederdeutsch diskutiert werden.

Das Minderheitensekretariat freut sich über Teilnehmende aller vier nationalen Minderheiten sowie der Regionalsprache Niederdeutsch. Vertreten sind der Minderheitenrat, Sydslesvigsk Forening, das Sorbische Museum in Bautzen/Budyšin sowie das Wendische Museum Choćebuz/Cottbus, das Nordfriisk Instituut, das Dokumentations- und Kulturzentrum der Deutschen Sinti und Roma, die Ostfriesische Landschaft, die Stiftung für das sorbische Volk sowie das Niederdeutschsekretariat.

Die sprachliche und kulturelle Vielfalt in Deutschland, die Geschichte und die Rolle der nationalen Minderheiten sind in Deutschland nur wenig bekannt, wenn nicht sogar ein wohlgehütetes Geheimnis. Jede einzelne nationale Minderheit präsentiert sich bzw. einzelne Schwerpunkte ihrer Arbeit auf verschiedene Art und Weise. Eine gemeinsame Darstellung auf Bundesebene der vier nationalen Minderheiten gibt es bisher jedoch nicht.

Für 2019 kann nun ein langjähriges gemeinsames Vorhaben Realität werden: die Wanderausstellung der vier nationalen Minderheiten. Die Ausstellung hat zum Ziel, die Dänen in Südschleswig, Friesen, Lausitzer Sorben sowie deutsche Sinti und Roma in Bezug auf ihre Geschichte, Kultur, Identitäten und Sprachen unter Hinzunahme der Vertreter der niederdeutschen Sprachgruppe vorzustellen. Mit der Ausstellung sollen zum ersten Mal die nationalen Minderheiten sowie die Regionalsprache Niederdeutsch in Deutschland in ihrer Gesamtheit präsentiert werden.

Der Auftrag ist groß; gemeinsam soll nun in dieser Woche der erste Schritt erfolgen:
“Beim Treffen wollen wir mit den unterschiedlichen Experten über die Darstellung der nationalen Minderheiten diskutieren. Ein Jahr ist wenig Zeit, aber wir wollen gerne die Vielfalt, die in uns steckt und Deutschland so bereichert, in den Mittelpunkt stellen. Wir hoffen auf eine spannende Diskussion, viele kreative Ideen und hoffentlich Unterstützung der Experten für das nächste Jahr!”, sagt die Leiterin des Minderheitensekretariats Judith Šołćina/Scholze.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an das Minderheitensekretariat! 

Weitere Informationen zur Wanderausstellung

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