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Beauftragter Prof. Dr. Fabritius bei EU-Konferenz zur EU-Roma-Strategie 2030

14.10.2020

Die hochrangige Konferenz wurde gemeinsam durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und der Europäischen Kommission im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet. Teilnehmer waren unter anderem die EU-Kommissarin für Gleichstellung, Helena Dalli, die Vizepräsidentin der EU-Kommission Věra Jourová, die Kulturministerin Schwedens, Amanda Lind, der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, der Staatssekretär im deutschen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat Dr. Markus Kerber, die Staatssekretärin im deutschen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Juliane Seifert, der Vorsitzende des Zentralrats der Sinti und Roma, Romani Rose, sowie insgesamt etwa 300 Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft in der Europäischen Union.

Neben der Bekämpfung von Antiziganismus standen auch die Förderung von gesellschaftlicher und politischer Teilhabe von Sinti und Roma sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Roma im Fokus der Konferenz.

Bundesbeauftragter Fabritius forderte in seinem Konferenzbeitrag eine vehemente Bekämpfung von Antiziganismus: "In vielen Ländern Europas sind Sinti und Roma auch heute noch mit Vorurteilen, Intoleranz und Diskriminierung konfrontiert. Eine Gesellschaft, die Vielfalt wertschätzt und gleichwertige Chancen schafft, kann Diskriminierung und Ausgrenzung nicht dulden und wird diese konsequent bekämpfen."

Zum neuen Strategischen EU-Rahmen erklärte Fabritius: "In der neuen EU-Roma Strategie erkenne ich auch eine Bestätigung des bisher auf nationaler Ebene verfolgten Ansatzes einer breiter angelegten Politik der sozialen Einbeziehung der Roma. Im Zusammenhang mit einer individuellen Schwerpunktsetzung der Mitgliedstaaten trägt dies zu einer erfolgreichen Umsetzung auf nationaler Ebene bei."

Der neue Strategische EU-Rahmen für Gleichheit, Inklusion und Teilhabe der Roma bis 2030 folgt auf den EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der Roma bis 2020 aus dem Jahr 2011. Sein Hauptziel galt der Bekämpfung der sozioökonomischen Ausgrenzung der Roma durch die Förderung des gleichberechtigten Zugangs zu Bildung, Beschäftigung, Gesundheit und Wohnraum. Die neue Strategie verlangt von den Mitgliedstaaten ergänzende Anstrengungen auch bei der Verhinderung von Antiziganismus und Diskriminierung, der Verringerung von Armut und Ausgrenzung sowie der Förderung der Teilhabe.

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesbeauftragten vom 14.10.2020)

Foto: BMI
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