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Veranstaltungshinweis: Buchvorstellung „Antiziganismus und Film / Antigypsyism and Film“

04.03.2021

Das Bildungsforum gegen Antiziganismus und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma laden zur Online-Buchvorstellung „Antiziganismus und Film / Antigypsyism and Film“ ein. Die Veranstaltung findet am 12. März 2021 von 18.00 - 19.00 Uhr statt. Die Autor_innen des Tagungsbandes „Antiziganismus und Film“ diskutieren, wie alltäglich Antiziganismus auf der großen Leinwand ist und stellen das kürzlich erschienene Buch vor. 

Antiziganismus ist Normalität auf der großen Leinwand. Um dieses Problem aus unterschiedlichen Perspektiven zu untersuchen, versammelten sich Wissenschaftler_innen und Nachwuchsforscher_innen, Filmemacher_innen und Menschenrechtsaktivist_innen – Roma wie Nicht- Roma – 2018 in Berlin zu einer internationalen Tagung: “Antiziganismus und Film“. Sie präsentierten ihre Forschungsergebnisse, teilten persönliche Zeugnisse und diskutierten Filme. Der vorliegende zweisprachige Band dokumentiert diese in ihrer Form bisher einzigartige Tagung. Der Tagungsband umfasst wissenschaftliche Artikel und Essays sowie Interviews mit Filmemacher_innen, unterteilt in vier thematische Abschnitte: Antiziganismus im Film, Fragen der Ethik, Strategien der Subversion und Antiziganismus im Verhältnis zu anderen Ressentiments.

Das Gespräch wird mit der Software Zoom durchgeführt. Für die Teilnahme melden Sie sich bitte per E-Mail unter berlin@sintiundroma.de an. Zusätzlich wird die Veranstaltung auf der Facebook-Seite des Bildungsforums gegen Antiziganismus gestreamt.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt, der Tagungsband ist zweisprachig auf Deutsch und Englisch erschienen. Weitere Informationen und freier Zugang zum Buch auf der Website des Verlags Heidelberg University Publishing heiUP: https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/650?lang=de

Eine Veranstaltung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und des Bildungsforums gegen Antiziganismus.

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Programm

Grußwort
Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma

Einleitender Input
Zur Normalität des Antiziganismus auf der großen Leinwand. Radmila Mladenova, Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg

Kommentare und Gespräch mit den Herausgeber_innen
Radmila Mladenova, Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg
Tobias von Borcke, Bildungsforum gegen Antiziganismus
Pavel Brunssen, University of Michigan
Dr. Markus End, Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Anja Reuss, Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

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Die Herausgeber_innen:

Radmila Mladenova ist Literatur- und Filmwissenschaftlerin und promoviert am Slavischen Institut in Heidelberg zum Thema „The ‘White’ Mask and the ‘Gypsy’ Mask in Film“. Sie studierte Anglistik und Amerikanistik an der Universität Sofia und schloss den Masterstudiengang „Kultur im Prozess der Moderne“ an der Universität Mannheim ab. Ihre Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Rassismus und Kunst.

Tobias von Borcke hat als Projektmitarbeiter des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma das Bildungsforum gegen Antiziganismus mit aufgebaut. Dort war er unter anderem an der Vorbereitung und Durchführung der Tagung „Antiziganismus und Film“, die in diesem Band dokumentiert wird, beteiligt.

Pavel Brunssen promoviert in German Studies an der University of Michigan. Seine Forschungsschwerpunkte sind Antisemitismus, Antiziganismus und Fußball-Fankulturen. Er absolvierte sein Bachelorstudium in Sozialer Arbeit und Sozialpädagogik an der Hochschule Düsseldorf und sein Masterstudium in interdisziplinärer Antisemitismusforschung am Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin.

Markus End ist Sozialwissenschaftler und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Phänomen des Antiziganismus. Derzeit fungiert er als Mitglied der Unabhängigen Kommission Antiziganismus am Bundesministerium des Innern und als Vorsitzender der Gesellschaft für Antiziganismusforschung.

Anja Reuss ist politische Referentin am Zentralrat Deutscher Sinti und Roma. Sie studierte Geschichte mit Fokus auf Nationalsozialismus, Genozid-Forschung, Migration und Minderheitengeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gegenwärtig sind ihre Schwerpunkte: Dimensionen des Antiziganismus, Erinnerungspolitik, Minderheitenrechte, Polizeiarbeit, Hasskriminalität und Datenerfassung.

(Quelle: Veranstaltungen Forum gegen Antiziganismus, 2021)

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