01/06/2026
Die 101. dänischen Jahrestreffen in Südschleswig fanden vom 29. bis 31. Mai 2026 statt.

Ein Sommerwochenende im Zeichen der Minderheit

Unter dem Motto „Die Freiheit, jemand zu sein“ rückten die dänischen Jahrestreffen in Südschleswig in diesem Jahr die Themen Individualisierung, den Freiheitsbegriff sowie die freiwillige Gemeinschaft, die die Minderheit ausmacht, in den Mittelpunkt. Zahlreiche Gäste, darunter Thomas Østrup Møller, Botschafter an der Dänischen Botschaft in Berlin, Peter Lehnert, Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Anders Bonde, Komiker und Radiomoderator aus Dänemark, Mette Bock, Vorstandsvorsitzende von Museum Sønderjylland, Bo Libergren, Vorsitzender des Regionalrates der Region Süddänemark, Benny Engelbrecht, Vorsitzender des Südschleswig-Ausschusses und Mitglied des dänischen Parlaments, Mirco Reimer-Elster, Vorsitzender des (Grænseforeningen), Jarl Cordua, Kommentator und Debattenredner aus Dänemark, sowie viele weitere Gäste aus dem Norden und Süden nahmen teil und setzten sich dabei mit der Minderheit und dem diesjährigen Motto auseinander. Am offiziellen Teil der Jahrestreffen nahmen rund 15.000 Personen teil, womit der Veranstalter (Sydslesvigsk Forening, SSF) sehr zufrieden ist. Neben den zahlreichen Treffen fanden außerdem begleitende Veranstaltungen statt, darunter eine Kunstausstellung im Mikkelberg – Zentrum für nordische Kunst und Cricket. Die Jahrestreffen in Südschleswig dienen dazu, den inneren Zusammenhalt der Gemeinschaft zu stärken und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass in der Region eine aktive dänische Minderheit lebt. Darüber hinaus wird bei den Jahrestreffen die Verbundenheit mit Dänemark sichtbar gemacht. Seit 1921, dem Jahr nach der Volksabstimmung und der anschließenden Grenzziehung, werden die dänischen Jahrestreffen in Südschleswig veranstaltet. 

 

(Quelle: Sydslesvigsk Forening e. V., 31.05.2026)