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Årsmøde: Hochrangige Politiker bei Feierlichkeiten der dänischen Minderheit

31.05.2021

Beim Jahrestreffen der dänischen Minderheit in Deutschland lobten Dänemarks Außenminister und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident die gute und enge Zusammenarbeit, die nicht zuletzt auf die Minderheiten in der Region zurückzuführen ist. 

Dänemarks Außenminister Jeppe Kofod und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther untermauerten die enge und gute Zusammenarbeit über die Grenze hinweg und mit der dänischen Minderheit, als sie am Samstag an den Jahrestreffen in Flensburg teilnahmen. 

Jeppe Kofod und Daniel Günther überbrachten Grußworte bei dem Treffen, das eins von mehreren war, die am vergangenen Wochenende stattfanden. Seit 1921 - einem Jahr nach der Grenzziehung 1920 - organisiert der Südschleswigsche Verein (SSF) die Jahrestreffen. Dieses Jahr wurden sie aufgrund der Corona-Restriktionen in einer sehr reduzierten Form gehalten.  

Neben Ministerpräsident Daniel Günther und Außenminister Jeppe Kofod sprachen noch Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, SSW-Bundestagskandidat Stefan Seidler und SSF-Vorsitzende Gitte Hougaard-Werner.  

Hintergrund: Die dänischen Jahrestreffen in Südschleswig 

Unter normalen Umständen trifft sich die dänische Minderheit an einem Wochenende im Frühsommer zu den „Årsmøder“ - den dänischen Jahrestreffen in Südschleswig. 

Die ca. 40 lokalen und regionalen Treffen, die vom SSF organisiert werden, umfassen Diskussionsveranstaltungen, Kaffeetafeln, Grillabende, Feste für Familien und fünf regionale Großveranstaltungen mit Volksfestcharakter in Flensburg, Schleswig, Husum, Eckernförde und Ladelund. Jedes Jahr nehmen daran rund 20.000 Menschen teil.

Am Programm der Jahrestreffen wirken Menschen aller Altersgruppen aus den vielfältigen dänischen Organisationen, Vereinen und Einrichtungen im Landesteil Schleswig mit. Das musikalische Programm und andere kulturelle Beiträge werden von Orchestern und Gruppen aus der Minderheit und aus Dänemark geliefert. 

Gemeinsam ist beinahe zu allen Veranstaltungen, dass dort Festredner auftreten, sehr hochrangige Gäste aus Politik und Gesellschaft in Dänemark teilnehmen und - dänischer Tradition folgend - gemeinsam gesungen wird. Vielfach wird das „Årsmøde“ mit einem Festumzug durch den Ort eingeleitet, bei dem dänische Fahnen und Orchester vorangehen.

Aber auch wenn die Jahrestreffen der Gemeinschaft der Minderheit und der Pflege dänischer Kultur in Südschleswig dienen, sind sie keine geschlossene Gesellschaft. Alle sind willkommen, besonders die großen öffentlichen Treffen zu besuchen und den dänischen Teil Schleswig-Holsteins selbst kennenzulernen. 

Das „Årsmøde“ findet 2021 zum 96. Mal statt. Es wurde zum ersten Mal 1921, ein Jahr nach der Volksabstimmung und Grenzziehung von 1920, durchgeführt. Seitdem mussten nur vier Jahrestreffen abgesagt werden.

2021 finden aufgrund der Corona-Pandemie nur 17 Veranstaltungen statt. Sie unterliegen strengen Auflagen und sind in der Teilnehmerzahl sehr reduziert.

(Quelle: SSF, 31.05.2021)

Titelbild: Foto: SSF

Der dänische Außenminister Jeppe Kofod bedankte sich bei Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther. (Foto: SSF)
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