Am 2. August 2025 hat der Minderheitenrat der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands am internationalen Gedenktag für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau teilgenommen. Dieser Tag erinnert an die Taten in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944, in der nahezu 4.300 im Lagerabschnitt B II e internierte Menschen – vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen – in den Gaskammern ermordet wurden.
Für den Minderheitenrat nahm Karl-Peter Schramm an der Gedenkveranstaltung teil. Gemeinsam mit Romani Rose, dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma gedachte er der Opfer und betonte die bleibende Verantwortung Deutschlands, Antiziganismus und Rassismus entschieden entgegenzutreten.
„Das Gedenken in Auschwitz führt uns eindrücklich vor Augen, wohin Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit führen können. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Erinnerung wachzuhalten und uns heute mit aller Kraft gegen Diskriminierung und Hass zu stellen“, erklärte Karl-Peter Schramm im Anschluss an die Veranstaltung.
Der Minderheitenrat würdigt die Opfer und Überlebenden des nationalsozialistischen Völkermords an den Sinti und Roma und bekräftigt sein Engagement für eine Gesellschaft, die auf Respekt, Erinnerung und Gleichberechtigung basiert.
(Quelle: Minderheitenrat, 04.08.2025)