Der Kongress bringt Filmschaffende, Förderinstitutionen, Politik und Communities zusammen, um über konkrete Herausforderungen, strukturelle Veränderungen und die Chancen von Diversität und Inklusion in der Film- und Fernsehbranche zu sprechen. Ein Herzstück ist unser Dialogformat, in dem Vertreterinnen von 16 Verbänden direkt mit Entscheidungsträger*innen in den Austausch treten. Begleitet wird der Kongress von der Kampagne „See the Unseen“, die im gesamten Berlinale-Monat sichtbar macht, welche Geschichten, Perspektiven und Menschen im Film zu oft fehlen – und warum ihre Sichtbarkeit unsere Branche stärkt.
Der Kongress bringt Filmschaffende, Förderinstitutionen, Politik und Communities zusammen, um über konkrete Herausforderungen, strukturelle Veränderungen und die Chancen von Diversität und Inklusion in der Film- und Fernsehbranche zu sprechen. Ein Herzstück ist unser Dialogformat, in dem Vertreterinnen von 16 Verbänden direkt mit Entscheidungsträger*innen in den Austausch treten. Begleitet wird der Kongress von der Kampagne „See the Unseen“, die im gesamten Berlinale-Monat sichtbar macht, welche Geschichten, Perspektiven und Menschen im Film zu oft fehlen – und warum ihre Sichtbarkeit unsere Branche stärkt.
16/02/2026
Beim Kongress „Connect for change” im Rahmen der Berlinale wurden Ansätze für mehr Diversität in Film und Fernsehen erforscht.

Minderheitensekretariat nahm an Vernetzung zur Vielfalt im Film teil

Am Freitag, den 13. Februar 2026, fand im Max-Liebermann-Haus im Rahmen der Berlinale die Veranstaltung “Visions against the backlash: Dialoge auf Augenhöhe” des Pro Quote Film e.V. in Zusammenarbeit mit Cast me in! statt. Für das Minderheitensekretariat nahmen Roman Kühn (Leiter des Minderheitensekretariats) sowie Carolin Renner (Referentin für Wissensvermittlung) teil. 

Im ersten Teil der Veranstaltung wurden mit Keynotes und einer Podiumsdiskussion erörtert, wie die Film- und Fernsehbranche in Zukunft vielfältiger und diverser aufgestellt werden kann. Die Panelist*innen Anne Zander (Schauspielerin, Preisträgerin Della Award als beste gehörlose Schauspielerin), Patrick Phul & Esra Phul (Creator der ARD-Serie „All Heroes are Bastards“), Frank Rusko (DEI Manager ZDF), Kübra Gümüsay (Sprachwissenschaftlerin und Transformationsforscherin) diskutierten, wie die Geschichten aller Menschen in Deutschland besser auf der Leinwand abgebildet werden können.  

Im Anschluss fand ein Austausch im Rahmen eines „Meet & Greet“ statt, an dem auch das Minderheitensekretariat beteiligt war. Die aktuellen Forderungen des Minderheitenrates nach mehr Mitbestimmung und Sichtbarkeit der nationalen Minderheiten im Film und in den öffentlich-rechtlichen Medien konnte dem Publikum hier vermittelt werden. 

Das Team des Minderheitensekretariats bedankt sich herzlich für die Einladung zu dieser sehr gelungenen Veranstaltung und freut sich auf eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit. 

(Quelle: Minderheitensekretariat, 16.02.2026)