Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) empfängt Dawid Statnik, turnusmäßiger Vorsitzender des Minderheitenrates der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands), anlässlich eines Neujahrsempfangs im Schloss Bellevue (l. Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten). Foto: BILDSCHÖN DAS SCHNELLE BILD-NETZWERK GmbH
12/01/2026
Dawid Statnik nimmt am Neujahrsempfang des Bundespräsidenten teil. Das Minderheitensekretariat verabschiedet Nele Feuring.

Minderheitenrat zu Gast im Schloss Bellevue – Start ins Jahr 2026 mit klarer politischer Botschaft

Dawid Statnik, Vorsitzender des Minderheitenrates, nahm am 9. Januar als ersten offiziellen Termin des Jahres 2026 am Neujahrsempfang von Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue teil.

„Ich danke dem Bundespräsidenten für den gelungenen Empfang. Die Einladung zeigt, dass die nationalen Minderheiten in Deutschland wahrgenommen werden. Doch Anerkennung darf kein symbolischer Akt bleiben: Minderheitenrechte müssen an allen 365 Tagen im Jahr wirksam sein“, betonte Statnik im Anschluss. „Um dies zu gewährleisten setzt sich der Minderheitenrat für die Aufnahme der vier autochthonen nationalen Minderheiten ins Grundgesetz ein.“

Der Neujahrsempfang unterstreicht die Bedeutung des Dialogs zwischen den staatlichen Institutionen und den nationalen Minderheiten. Der Minderheitenrat sieht darin ein wichtiges Signal für die weitere Stärkung von Schutz, Sichtbarkeit und gleichberechtigter Teilhabe der Minderheiten in Deutschland.

Zum Jahreswechsel gab es zudem personelle Veränderungen im Minderheitensekretariat: Nach neun Jahren engagierter Mitarbeit wurde Nele Feuring verabschiedet, die zuletzt in leitender Funktion wesentlich zur erfolgreichen Arbeit des Minderheitensekretariats beigetragen hat. „Ich danke Nele Feuring für die exzellente Arbeit und ihr großes Engagement. Sie hat entscheidend zu den Erfolgen der vergangenen Jahre beigetragen. Für ihren weiteren beruflichen Weg wünsche ich ihr im Namen des Minderheitenrates alles Gute“, so Statnik.

(Quelle: Minderheitensekretariat, 12.01.2026)