Dawid Statnik, Vorsitzender des Minderheitenrates, und Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates deutscher Sinti und Roma, nahmen am 25. August 2026 an der Veranstaltung zur feierlichen Eröffnung des neuen Amtssitzes des Bundespräsidenten am Spreebogen teil. Unter dem Titel „Zuhause. Wie wir miteinander leben.“ wurden Fragen von Zusammenhalt, Teilhabe und Zugehörigkeit in einem “Land mit Migrationshintergrund” erörtert.
Der Bundespräsident eröffnete die Veranstaltung, begrüßte die Gäste und weihte den neuen Amtssitz ein. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus Politik und Zivilgesellschaft darüber, welche Chancen und Herausforderungen Zuwanderung und Integration für Deutschland mit sich bringen. Ein Fokus lag darauf, auf welche Weisen sich Deutschland als Einwanderungsland versteht. Die Veranstaltung klang mit einer Möglichkeit für Gespräche unter den Teilnehmenden und mit dem Bundespräsidenten persönlich aus.
Dawid Statnik, Vorsitzender des Minderheitenrates, erklärt: „Ich danke dem Bundespräsidenten herzlich für die Einladung zu diesem besonderen Anlass. Es ist wichtig, dass wir über Deutschland als vielfältiges Land sprechen. Die autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands spielen in dieser Hinsicht seit vielen Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Ihre Sprachen und Kulturen bereichern dieses Land schon lange. Damit das auch weiterhin so bleibt, braucht es konkrete Maßnahmen und die Unterstützung der Politik. Die Berücksichtigung durch den Bundespräsidenten bedeutet uns in dieser Hinsicht viel.“
(Quelle: Minderheitensekretariat, 25.08.2026)